Spielbericht
 
TSV Germania Chemnitz 08 - VfB Fortuna Chemnitz 1:0
Landesklasse Herren St. West - So. 02.09.2018, 15:00 Uhr

Aufstellung:
Schön - Weißbach, von der Mühlen (C), Schwarz - Müller (46. Vass), Weckert, Groschopp (72. Hengst), Eberlein - Löbner, Clauß (46. Fotinho), Rüger

Torschützen:
1:0 Fiedler (48.)

Zuschauer: 39

Schiedsrichter: Michael Rehm, Tino Brodisch und Raimund Pechstein

Derbyniederlage nach enttäuschender Leistung
Am 2. Spieltag der Landesklasse West verlor die 1. Männermannschaft des VfB Fortuna das Stadtderby bei der TSV Germania Chemnitz mit 0:1 (0:0). Ohne Manuel Neubert, Ronny Weigel und Sebastian Büttner antretend, blieben dabei alle eingesetzten Spieler des VfB Fortuna weit unter ihrer Normalform und kamen einfach nicht mit dem „Acker“ auf dem Sportplatz an der Markersdorfer Straße zurecht. Von der ersten Minute an sahen die Zuschauer ein Spiel, welches größtenteils Stadtklasseniveau hatte. Beide Abwehrreihen schlugen sich die Bälle hin und her, wurde doch mal durchs Mittelfeld gespielt, war der Ball nach Fehlabspielen sofort wieder beim Gegner. Beide Teams nahmen sich da nichts und so kam in der ersten Halbzeit nur eine Tormöglichkeit zu Stande, als das Spielgerät eher zufällig zu Erik Schwinge gelangte, der frei vor VfB-Keeper David Schön zur Einschussmöglichkeit kam, diesen aber nicht überwinden konnte. Auch im zweiten Durchgang wurde das Spiel nicht viel besser, die Wechsel auf beiden Seiten zeigten auch wenig Wirkung. Nach einem Angriff über die linke Seite kam eine eher harmlose Eingabe der Gastgeber in den Strafraum. David Schön im VfB Tor konnte den Ball nicht festhalten und legte ihn vor die Füße von Markus Fiedler. Der ließ sich nicht lange bitten und schob das Leder zum glücklichen 1:0 für den TSV Germania ins Tor (48.). Es dauerte gut eine Viertelstunde, bis die Gäste diesen Schock verdaut hatten und nun ihrerseits den Druck auf das Germania-Tor erhöhten. So kam man durch Nico Weißbach (61.) und Kapitän Moritz von der Mühlen (66.) zu ersten Torannäherungen. Nach einem weiten Flankenball kam der frei am langen Pfosten stehende Moritz Löbner nicht mehr richtig hinter den Ball und verzog (68.). In der 74. Spielminute zog Florian Rüger aus 20 Metern mit links ab und traf den linken Außenpfosten. Die beste Fortuna-Chance resultierte aus einem Zufallsprodukt. Beim Versuch einen Ball im eigenen Strafraum zu klären, wurden mehrere Spieler angeschossen und der Ball wurde zu einem unberechenbaren Ping-Pong-Geschoss. Nico Gellner im Germania-Tor war jedoch auf dem Posten und lenkte das Spielgerät zur Ecke ab. Danach brachten die Gastgeber mit viel Einsatz und cleveren Zeitspiel die knappe Führung über die Spielzeit. Für die Fortuna heißt es nun, diese schwache Vorstellung gegen einen genauso schwachen Gegner gründlich zu analysieren, sich wieder auf die eigenen fußballerischen Stärken zu besinnen und dann in der zweiten Pokalrunde des Sachsenpokals gegen den Sachsenligisten SV Taucha 99 das nötige Selbstvertrauen zurück zu holen. (FR)