Spielbericht
 
VfB Fortuna Chemnitz - SG Taucha 99 0:2
Landespokal Sachsen - Sa. 08.09.2018, 14:00 Uhr

Aufstellung:
Voigt - Weißbach (V/70. Clauß), Schwarz, Weckert (V) - Neubert, Groschopp, Weigel, Eberlein (C) - Rüger, Löbner (61. Löbner), Vass (70. Müller)

Torschützen:
0:1 Schladitz (56./FE), 0:2 Dietze (66.)

Zuschauer: 134

Schiedsrichter: Marco Kneusel, Kay Windisch und Jan Windisch

Das „Aus“ im Sachsenpokal kam bereits in der 2. Runde
In der 2. Runde des Landespokal Sachsen unterlag unsere 1. Männermannschaft dem höherklassigen Sachsenligisten SG Taucha 99 mit 0:2 (0:0) und schied damit aus dem Wettbewerb aus. Nach dem schwachen Auftritt beim SV Germania rückten diesmal Jens Voigt, Gabor Vass und Ronny Weigel wieder in die Anfangsformation bei den Gastgebern. Beide Teams zeigten im ersten Durchgang ein sehr intensives und sehenswertes Spiel, was vom Defensivgedanken geprägt war. So kamen beide Teams nur zu wenigen echten Tormöglichkeiten. In der 4. Spielminute prüfte Gabor Vass den Tauchaer Torwart Robert Sträter zum ersten Mal. Zehn Minuten später zog auf Gastseite Al Abri Salman auf der linken Seite ab und fand in Jens Voigt seinen Meister. Chemnitzer Torgefahr entwickelte sich meist, wenn Manuel Neubert und Max Löbner mit viel Tempo auf den Außenbahnen zur Grundlinie durchkamen. So flankte Manuel Neubert nach einem derartigen Vorstoß von rechts in den Strafraum und der Kopfball des einlaufenden Florian Rüger konnte gerade noch geblockt werden (18.). Weitere Weitschüsse von Ronny Weigel (36.) und Florian Rüger (45.) sowie von Tom Dietze auf der Gegenseite (43.) wurde die sichere Beute der jeweiligen Torleute. Den schönsten Fortuna-Angriff sahen die knapp 140 anwesenden Zuschauer in der 44. Minute als Florian Rüger den Ball auf die linke Seite zu Kevin Eberlein passte, der eine feine Flanke in den Strafraum schlug und Max Löbner zentral wenige Zentimeter Köpergroße fehlten, um den Kopfball ins Tor zu drücken Nach der Pause konnte der VfB Fortuna nicht mehr an sein Spiel aus dem ersten Durchgang anknüpfen. Jetzt häuften sich im Spielaufbau die Fehlpässe und es fehlten die spielerischen Ideen. Das nutzten die Gäste aus. Bei einer guten Möglichkeit von Tom Baumgart bekam Fortuna-Keeper Jens Voigt gerade noch die Fingerspitzen an den Ball und lenkte diesen an die Latte (50.). In der 56. Spielminute griff dann der phasenweise arrogant agierende Schiedsrichter Mario Kneusel (Hafen Dresden) entscheidend in die Begegnung ein. Ein Tauchaer Angreifer kam ohne Chemnitzer Einwirkung aus 14 Metern im Strafraum zum Abschluss und lies sich danach auf dem vor ihm stehenden Chemnitzer Torwart Jens Voigt fallen. Schiedsrichter Mario Kneusel zeigte daraufhin auf den Elfmeterpunkt, was sogar bei den mitgereisten Tauchaer Anhängern Kopfschütteln auslöste. Tom Schladitz war es egal, er verwandelte das Elfmetergeschenk souverän, Die Gastgeber versuchten, sich davon nicht beeindrucken zu lassen und hatten durch Manuel Neubert nach schönen Zusammenspiel über mehrere Stationen die Ausgleichsmöglichkeit. Leider ging sein strammer Schuss knapp über die Querlatte. In der 68. Minute fiel dann die Spielentscheidung zu Gunsten der Randleipziger. Nico Weißbach konnte den straffen nAbwurf unseres Torhüters nicht erlaufen. Die Tauchaer schalteten blitzschnell um und Tom Dietze schlenzte das Spielgerät unhaltbar von der Strafraumgrenze ins Chemnitzer Tor. Danach bemühten sich die Gastgeber um den Anschlusstreffer, konnten sich aber nur bei einem schönen Angriff über rechts nochmals entscheidend in Szene setzen. Letztendlich vergab der eingewechselte Max Müller diese Chance zur Ergebniskosmetik (85.). Am Ende war der Sieg des Sachsenligisten aufgrund der zweifelhaften Elfmeterentscheidung etwas glücklich, geht aber letztendlich aufgrund der geringeren Fehlerquote im Spielaufbau in Ordnung. Den Fortunen könnte man bezüglich Einsatz und Kampfeswillen keinen Vorwurf machen, was derzeit fehlt, ist die Spielsicherheit. Mit dem Heimspiel gegen Oelsnitz am kommenden Samstag und der schweren Auswärtsaufgabe bei Lok Zwickau am darauffolgenden Wochenende erwarten unsere junge Mannschaft nun zwei dicke Brocken in der Landesklasse West. (FR)